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Hier sind eine Handvoll ruhige Dörfer an der
Meeresküste, die teilweise dem Sultanat Oman (Dibba
Bayah), Fujairah (Dibba Muhallab) und Sharjah (Hissn
Dibba) gehören. Es sind schöne, etwas altmodische
Anlagen und der Hafen ist es wert, ihn abends zu
besuchen, um den Tagesfang zu sehen und Fisch für ein
Strandgrillen zu kaufen. Die Fischhändler am Hafen
nehmen Ihren gekauften Fisch aus und filetieren ihn
für wenige Dirham. Das alte Fort von Sharjah nahe am
Wasser wird gerade restauriert. Dibba ist in der
islamische Geschichte berühmt, da es der
Austragungsort einer der grossen Schlachten in den
Riddakriegen, der Wiedereroberung Arabiens durch
muslimische
Armeen
in der Generation nach dem Tod des Propheten Mohammed
(Friede sei mit ihm), war. Die Stämme und Städte der
Adz, die zu Mohammeds Lebzeiten Treue zum Islam
geschworen hatten, fühlten sich nach seinem Tod nicht
mehr an die neue Religion gebunden. Drei Armeen wurden
von Caliph Abu Baker von Mekka im Jahr 632 ausgesandt,
um diese Revolte zu unterdrücken, von welchen zwei
Dibba erreichten, wo eine grosse Schlacht entbrannte.
Es gibt einen weitläufigen Friedhof auf der Ebene mit
über 10000 Grabsteinen, die die Bestattungsorte der
Toten markieren. Der Sieg in Dibba 633, ein Jahr nach
dem Tod des Propheten, kennzeichnet traditionell das
Ende der muslimischen Wiedereroberung Arabiens und den
Abstieg Dibbas.
Das Gebirge linkerhand ist 6000 Fuss hoch und reicht
in die Musandam Halbinsel und der berühmte Pass
schlängelt sich durch die Berge, durch das Wadi Bih
und zurück nach Ras Al Khaimah an der Westküste.
Von Dibba dauert die Küstenfahrt ungefähr 40 Minuten
auf hauptsächlich zweispurigen Strassen nach Khor
Fakkan, der wichtigsten Stadt des Emirates an der
Ostküste. |