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Der Islam, die offizielle Religion der VAE.
Der
Islam ist neben dem Judentum und dem Christentum eine
der drei großen monotheistischen, an einen Gott
glaubenden, Weltreligionen. In der arabischen Sprache
bedeutet das Wort Islam so viel wie “aufgeben“ oder
“Unterordnung“ - Unterordnung unter den Willen Gottes.
Ein Anhänger des Islam wird Moslem genannt, was auf
Arabisch soviel bedeutet wie “einer, der sich Gott
unterwirft.“
Die
zentrale Lehre des Islam ist, dass es einen
allmächtigen, allwissenden Gott gibt und dieser Gott
das Universum geschaffen hat. Dieser strikte
Monotheismus ist neben der Lehre, dass alle Moslems
vor Gott gleich sind, die Basis für die kollektive
Loyalität Gott gegenüber, die die Grenzen von Klasse,
Rasse, Nationalität und sogar Unterschiede der
religiösen Praktiken überschreitet. Deshalb gehören
alle Moslems zu einer Gemeinschaft, der umma,
ungeachtet ihrer ethnischen oder nationalen
Hintergründe.
Die Lehren von Mohammed
Um
das Jahr 570 wurde der Prophet Mohammed in Mecca, der
damaligen Hauptstadt der Arabischen Halbinsel geboren.
Ungefähr 40 Jahre später begann Mohammed eine neue
Religion, den Islam zu predigen, die eine Abkehr von
existierenden moralischen und sozialen Normen in
Arabien darstellte. Die neue Religion des Islam lehrte,
dass es einen Gott gab und dass Mohammed der letzte in
einer Reihe von Propheten und Botschaftern war. Durch
seine Botschafter hat Gott verschiedene Regeln und
Systeme für das Leben, die im Qur'an (Koran), dem
heiligen Buch des Islam, festgeschrieben sind. Diese
Botschafter waren sterbliche Menschen und zu ihnen
zählten unter anderen Moses, den hebräischen Propheten
und Gesetzgeber und Jesus, von dem Christen glauben,
daß er der Sohn Gottes sei.
Mohammeds Lehren trafen auf harten und feindlichen
Widerstand und im Jahr 622 verliess er Mecca und
suchte Zuflucht in der Stadt Yathrib, wie einige
seiner Anhänger es bereits getan hatten. Bei Mohammeds
Ankunft wurde der Name der Stadt zu Medina (was so
viel bedeutet wie “die Stadt“) geändert. Das Datum von
Mohammeds Ankunft wurde später zum Anfang des
zwölfmonatigen Mondkalender des Islam erklärt.
Die fünf Säulen des Islam
Die fünf Säulen des Islam sind grundlegende religiöse
Pflichten die von jedem erwachsenen Moslem, der
geistig dazu in der Lage ist, erfordert werden. Diese
fünf Säulen werden jeweils in Stellen des Qur'an
beschrieben und wurden schon zu Mohammeds Lebzeiten
praktiziert. Sie sind das Glaubensbekenntnis (shahada),
das Gebet (salat), Almosenspenden (zakat), Fasten (sawm)
und Pilgerreisen (hajj). Die fünf Säulen sind die
zentralen Rituale des Islam und erklären die
Kernpraktiken des islamischen Glaubens.
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